Monday, 4 May 2020

The Meng Letters - Letter from 1865

Letter to Karl Meng in New Zealand from Hohen –Sülzen ,Wednesday 09-08-1865

Writer Baweth Meng = Anna Barbara Meng, Karl’s sister

Mittwoch den 9ten August 1865.,

Lieber Sohn und Bruder!

Dienstags, denn 25. Juli haben wir Deinen Brief erhalten, auf welchen wir schon sehr lange warten. Wir sehen daraus, daß Du noch gesund bist, was Gott sei Dank gut für Dich ist. Das ist bei uns dieses Jahr nicht der Fall. Am Neujahr legte sich die Mutter ins Bett. Sie hats so arg im Rücken, daß sie in vierzehn Tagen nicht aus dem Bett konnte. Am 15. Januar morgens ging Johannes hinaus bei Jakob Keil. Er war noch nicht lange draus, da kam er wieder heim und klagte Schmerzen im Kopf. Es wurde so arg, daß sich niemand mehr regen sollte in der Stube. Montags morgens hatten wir den Doktor,  der verschrieb ihm gleich ein Glas voll Arzenei und Blutigel für an den Kopf zu hängen. Er verlor sehr viel Blut, das war sehr gut für ihn. Abends war es ein bischen besser in seinem Kopfe. Dienstags Morgens war es wieder so arg, daß er nicht wußte wo er hinaus sollte, die Blutigel wurden wieder frisch angesetzt. Er verlor sehr viel Blut. Dienstags Nachts hat er getoll … bis gegen Tage, wir hatten nicht geglaubt, daß er die … achte. Gegen … ist es ein bischen besser geworden. Nachts wars gerade wieder so. Die Woche hindurch kam der Doktor jeden Tag, wir hatten nicht geglaubt, daß er davon käme. Er hat die Nervenkrankheit gehabt. Der Doktor sagte, wenn nicht gleich feste Mittel ergriffen worden, hätte er können ras(s)end werden. Sechs Wochen lang hatten wir drüben in der Stube Tag und Nacht Feuer. Die Kälte war so groß, daß die Fenster immer gefroren waren unter den Läthen (Läden). Es ging eine lange Zeit drauf, bis er wieder ganz gesund war. Jetzt geht die Marie schon den ganzen Sommer herum und kann nicht essen und kann aber auch arbeiten. Es hat die Bleichsucht, geht doch jetzt wieder besser mit Ihm, denn die größte Hitze ist jetzt vorbei. Ein ungesundes Jahr haben wir dies Jahr. Ins Schmids war in den ersten Tagen eine große Traurigkeit, als die Nachricht kam, Franz ist gestorben. Es dauerte aber nicht lange, da wars wieder vorbei. Sie bedauern nämlich den Franz nicht, wenn sie nur das Sach hätten, das er mitgenommen hatte, dann wär alles gut.

Lieber Karl! Du hast geschrieben um etwas Geld. Es kann aber dieses Jahr noch nicht sein. Wir wollen zuerst noch bezahlen, was zu bezahlen ist. Dann Gretchen seine Äcker müssen wir bezahlen. Es guckt sich nicht um, ob wir Geld haben oder. Es trägt sein Geld auf die Sparkasse, was es nicht braucht, wir können sehen wie wir thun bei so einer schlechten Zeit. Die Erndte ist dieses Jahr so schlecht ausgefallen als noch einmal. Manche Leute haben ihr Jahrbrod nicht. Wir haben auf sechs Morgen Korn 53 Haufen 9 Garben gemacht, das ist weniger wie der Waizen. Mit der Gerste ist es ein bischen besser. Am 21. Juli konnte ein großer Sturm, daß bei Menschengedenken so noch keiner war. Manchen hat der Sturm … mitgenommen in die Luft, die s… abgemacht waren keine Halmen mehr auf dem Acker war und sie haben auch keine mehr gesehen davon. Wir hatten auch einen Acker voll liegen haben aber die mehrste davon wieder aufgelesen. Der Waizen liegt mehr als die Hälfte davon auf dem Boden, vom Wind ausgejagt worden. Spelz haben wir auf vier Morgen 42 Haufen gemacht. Mit dem Weizen ist es dann garnichts, keine Haufen und auch kein Waizen. Jetzt soll man bezahlen. Von was dann. Kartoffeln gibt es auch nicht viel, das Erdreich ist ausgetrocknet. Die Frucht hat auch keinen Preis. Wenn die Äcker noch so einen Preis hätten wie früher, dann könntest du eher um Geld schreiben, dann könnte der Vater ein paar Morgen verkaufen und dir das Geld davon schicken. Es will aber kein Mensch Äcker haben. Therese Schreiner  hat nach Gundersheim geheirathet, hat vor der Erndte seine Äcker wollen versteigern lassen, es ist ihm aber nicht darauf geboten worden, es hat sie müssen behalten. So schlecht ist eben die Zeit. Ich glaube ihr übertreibts, hast Du geschrieben, es ist nicht übertrieben, ganz und gar nicht. Mit dem Futter sieht es noch schlechter aus, als wie mit der Frucht. Der Zentner Heu kostet 9 Gulden auf dem Acker. Wenn Du es nicht glauben willst, dann gehe einmal zu Heinrich Freundt, der wird es Dir sagen, wie es bei uns aussieht. Wie der fortgefahren ist, habe ich und der Vater auf dem Geisenberg Heu zusammengemacht auf dem Pfarracker. Das hat 15 Gulden und 30 Kreuzer gekostet, das hat man fast nicht gesehen auf dem Wagen. So ist (es) mit alles, was der Bauer kauft um … muß, ist theuer. Was verkauft ist wohlfeil. Du mußt warten, bis alles bezahlt ist. Die Zeiten sind eben zu schlecht. … Sülzen nicht. Georg  Mun… hat Magdalena … geheirathet. Jakob Keil ist wieder in München … und verdient sehr viel Geld. Das Floß ist gemacht, … es sieht sehr schön aus. Es ist die ganze Länge mit Borden zugelegt. 

In Kindenheim heißt es. Daß Du geheirathet hast, dem Ellenberger seine Schwester. Wenn das ist, war es nicht schön von Dir, daß Du es uns nicht geschrieben hast. Ich will mein Schreiben schließen in der Hoffnung, daß er Dich bei guter Gesundheit antrifft.

Viele Grüße von Uns
Allen
Baweth Meng.
Grüße Peter Schneider.

English Translation

Dear son and brother!

Tuesday the 25. July, we received your letter, we waited so long for. We see that you are healthy, which is –god bless you- good for you. That is different with us here. New Year’s day mother lay down in bed. She had such problems with her back, that she could not get up for 14 days. The 15. January Johannes worked for Jakob Keil.. He was not long outside, came back home and had hard pains in his head (more than a headache).It became so hard, that he even did not allow somebody in the room to move. Monday morning the doctor came, gave him medication and bloodsuckers (leeches) to put on his head. He lost a lot of blood, that was very good for him. The evening it was a bit better in his head. Tuesday morning it was so bad again, that he did not know, where to go, the bloodsuckers were put again (on his head). He lost much blood, Tuesday night…….we did not believe, that he could…..the eights….... it became a bit better. Night time it was bad again. The whole week the doctor came, we did not expect him survive. He had the illness of nerves (meningitis or something like that). The doctor said, without having given him such strong means (medications, bloodsuckers) he could have gone raging. Six weeks long we had fire day and night in the room. It was so cold, that the windows were frozen inside under the shutter. It took a long time until he was healthy again. Now Marie works the whole summer, can not eat, but can work. She is pale, but it is better now, because the highest heat is now gone. We have an unhealthy year here this year. In the Schmid family there was a big sadness the first days, when the message came, Franz is dead. But that did not take long, then it was gone. They are not sad for Franz, they are sad, that he took so many things with him.

Dear Karl! You asked for some money. That can not be this year. We first want to pay, what we have to pay. The fields from Gretchen we must pay for. She takes no care, whether we have money, or not. She puts her money, if she don`t need it, to (on) the bank, we have to see what we can do in these bad times. The crop was very bad this year. Some don`t have enough bread for the year. We made on six Morgen rye 53 accumulations with 9 sheaves, which is less, than the wheat. With the barley it is a bit better. The 21. of  July we had a big storm, no one can remember such a storm in the past. Someone was taken in the air threw the storm….  The blade on the fields were gone and were not seen again (that happened obviously to others). We had one field full too, but could pick up the most. From the wheat more than the half lies on the ground taken by the wind. We had 42 accumulation spelt on 4 Morgen. With (about?) the wheat there was nothing than- no accumulation and no wheat. Now we must pay. How can we do? We don`t have many potatoes, the ground is dried out. The grain has less than the half prize. If the fields would have the same prize, they had in the past, you could ask for money, father could sell some Morgen and send you the money. But no one wants to have ( buy ) field. Therese Schneider married to Gundersheim, tried to sell her fields before the crop, but nobody wanted to buy, she had to keep them. So bad is the time. You wrote, you think that we overact, there is nothing overacted at all. With forage it is even worse, than with the grain. One Zentner (100 pounds) hay cost 9 Gulden on the field. If you don`t believe it, then go to Heinrich Freund, he will tell you, how it looks like here. When he went, father and me made hay on Geisenberg on the Pfarracker. We had to pay 15 Gulden and 30 Kreuzer, there was not much to see from on the wagon. So it is with everything what the farmer buys to…. Much, is expensive. What you sell is cheap. You must wait until everything is paid. The times are bad…Sülzen not. Georg Mun… (Mundorff) has married Magdalena…Jakob Keil is in Munich again….and makes a lot of money. The Floß is made… it looks very nice. We put wooden planks on it. (Perhaps she talks about the way down in their ground mine). In Kindenheim they say, that you did marry the sister from the Ellenberger. If that is true, it is not kind of you, that you did not tell us. I want to end this letter, with the hope, that he meets you healthy. (Ellenberger?)
Many greetings from us all Baweth Meng. Greetings to Peter Schneider

The Meng Letters - Letter from 1871

Letter to Karl Meng in New Zealand from Hohen –Sülzen , 16-02-1871

Writer Baweth Meng = Anna Barbara Meng, Karl’s sister



Hohen Sülzen, den 16. Februar 1871

Lieber Bruder!

Bei uns hat es eine große Veränderung gegeben. Der Vater, die Mutter, der Hannes und der Jakob sind gestorben. Der Hannes war in Frankreich auf die Frohne gefahren. Er war 7 Wochen lang fortgewesen. Wie er heim kam, war es ihm schon nicht gut. Er hat sich herumgeleiert bis 14 Tage vor Weihnachten, da ist er liegen geblieben. Der Hannes hat zuerst gelegen. Freitags hat der Jakob den Doktor geholt für den Hannes. Er hat das Nervenfieber gehabt. Der Jakob und die Mutter haben sich auf den Sonntag gelegt.  Die Marie hat sich auf den Montag in das Bett gelegt und war so krank, daß es auch am Sterben gelegen hat, am Nervenfieber. Die Marie ist bis jetzt noch nicht ganz gesund, aber sie ist doch wieder auf. Der Hannes ist gestorben, den 27ten Dezember und ist begraben worden den 29ten. Die Mutter ist den 30ten gestorben und ist begraben worden den 1ten Januar. Der Jakob ist den 3ten Januar gestorben  und ist den 5ten begraben worden. Der Vater hat sich gelegt den 6ten Januar und ist gestorben den 22ten und ist begraben worden den 25ten Januar. Denke Dir lieber Bruder, was wir ausgehalten haben. Die Kälte war während der ganzen Krankheit groß und anhaltend. Wir hatten 22 Grad Kälte gehabt. In fünf Öfen hatten wir beständig Feuer gehabt. Der Fritz und die Katharina haben auch gelegen, die Katharina hat blos 2 Tage gelegen, aber der Fritz 3 Wochen lang, aber nicht am Nervenfieber, er hat sich erkältet. Es war keins mehr auf den Beinen wie ich und Grethgen. Wir haben etwas versucht und ausgehalten. Die Kinder waren bei meinen Schwiegereltern, ins Stamme. Ich bin seit dem 21ten Juli verheirathet. Den 2ten Juli haben wir geheirathet und den 21ten mußte der Philipp fort in den Krieg. Er ist bis jetzt noch gesund, er wird bald nach Haus kommen, wie es scheint, der Zeitung nach.
Lieber Bruder. Wir wären alle recht froh, wenn Du heraus kämst. daß das Sach auseinander gemacht wird. Wir haben schon Vorwürfe gemacht krieht, von Leuten aus Sülzen, Du kämst so kurz gegen uns. Wir wollen aber von Deiner Sache nichts haben. Von der Zeit an wo Du geheirathet ist hast, bekommst Du von 4 Morgen den Pacht bis daher. Die Zeit als Du fort bist, haben wir schon viel Feld angeschafft. Wir haben noch zu bezahlen auf der Fabrik 4000 Gulden. Der Hannes hat voriges Jahr von Peter Obenauer 8 Morgen Acker gekauft. Das Geld haben wir auf der Fabrik bekommen zu 2 ½ Prozent, und haben diese Äcker auch bezahlt. Wenn das nicht wäre, wären wir fertig mit bezahlen. Wir haben 59 bis 60 Morgen Äcker beisammen. In der Erdekaute wird noch und muß noch gearbeitet werden, bis der Acker ausgegraben ist, das Geld muß noch in die Masse gehen, da muß eins davon sein Theil haben wie das andere. Wenn Du nur da wärst. Wir …Fritz … volljährig gemacht. Das Grethgen hat die Vollmacht notärisch gemacht vom Vater und Hannes übertragen, die Vollmacht, die Du da gelassen hast. Sie will aber doch nicht eigenmächtig  handeln mit Deiner Sache. Wenn das nicht wäre, hätten wir zugemacht krieht und hätten emvediren(?) (wohl aus Emphyteuse gebildet, d.h. den Grund und Boden als Pächter, Erbpächter bebauen) müssen, das hätte uns viel Geld gekostet. Wir wollen aber die Äcker beisammen lassen, bis wir Nachricht von Dir haben, ob Du kommst. Lieb wäre es uns, wenn Du uns unsern Wunsch erfüllest. Solltest Du aber nicht kommen, so schreibe uns gleich was wir machen sollen. Wenn Du kannst bringe Deine Frau und Deiner Kinder mit, daß wir doch auch einmal wieder froh könnten sein. Wenn Du wieder fort machst, mache ich mit Dir. Bleibst Du aber da, so muß ich auch hier bleiben. Wir wollen dem Vater, der Mutter, dem Hannes und dem Jakob ein Denkmal setzen lassen. Sie liegen alle nebeneinander in einer Reihe. Wie traurig ist die Zeit für uns. So 4 zu sterben seid 4 Wochen, ist traurig, alle 4 am Nervenfieber und Thivus Krankheit. Der Krieg hat schon viele Leute gekostet, er ist auch schuld an unserm Unglück. Christoph Umstadt ist auch in dem Krieg geblieben, in der Schlacht bei Metz. Leonhard Goldschmied ist gestorben in Saarbrücken, er war auch im Krieg. Christoph Umstadt, dem ist eine Kugel durch den Kopf gegangen, und er war gleich todt. Wenn Du schreibst, schreibe auch, ob Du die Klädcher, Röckelcher und Schürzcher von den Kindenheimer erhalten hast.
Lieber Bruder: Solltest Du nicht kommen können, so schreibe uns, was mir mit Deinem Felde machen sollen. Ob wir es sollen in Eigenthum versteigen oder auf längere Jahre verpachten. Wie Du jetzt willst. Uns ist es einerlei, Lieber wäre uns Du kämst. Etwas will ich Dir noch schreiben von unserm Vetter Dörrschuck. Er grabt auch Erde auf dem Neiweg neben uns, wo wir den Acker von der Schiffmannsen haben. Mit uns ist er bös schon 2 Jahre lang. Der Hannes wollte ihm einmal seinen Acker abkaufen, und hat ihm 5000 Gulden geboten. Da meinte der Vetter Dörrschuck, der Hannes wollte ihn über den Löffel  ballwieren. Er hat jetzt selbst angefangen zu graben, und ist in ein großes Unglück gerathen. Nüchtern wird er den ganzen Tag nicht mehr. Seine Erde ist 40 bis 45 Fuß tief im Boden. Unvorsichtig hat er mit seinen Leuten gearbeitet. Da ists ihm zusammen geritscht und ist ein großes Unglück passiert. Johannes Martin, 17 Jahre und Philipp Schmid 15 Jahre sind umgekommen, im Frühjahr, im Jahr 70 ausgangs März. So ist es mit dem Vetter Dörrschuck gegangen. Uns geht er nicht mehr ins Haus. Wir sind auch recht froh, daß er nicht mehr zu uns kommt. Vollgesoffen ist er immer gewesen, wenn er gekommen ist. Da hat(tten) wir immer Speckdackel gehabt. Ich will Dir noch schreiben, daß Dir der Adam Velde unsern Schecher?) einmal geschrieben hat. Deine Schwägerin hat aber gesagt, Deine Adresse sei nicht mehr wie früher. Jetzt schicken wir diesen Brief an Peter Schneider, der kann Dir diesen Brief schicken.
Viele Grüße von den Veldern
Fritz, Mari, Katharina und Baweth
an Dich und Deine Frau.
Wir sind jetzt noch 6 Geschwister auf der Welt und waren unserer 10.

Lieber Freund Peter!
Sei doch so gut und schicke den Brief unserm Bruder Karl. Das Unglück hat uns schwer betroffen.
Viele Grüße von uns allen
Baweth Stamm und nicht mehr Meng.

English Translation

Dear brother!

Lots of things changed, the father, the mother, the Johannes and the Jakob died. The Hannes had to drive to France (it was war time and he had to carry goods there for the soldiers). He was 7 weeks away. When he came back, he didn´t already feel well. He had the problem until 14 days before Christmas, than he kept on to lie in bed. Hannes lay first. Friday Jakob went to get the doctor for Hannes. He had the nervefever. Jakob and mother lay down Sunday. Marie lay in bed Monday, she was so ill with the nervefever, that she almost died. Marie is not yet healthy, but she is up again. Hannes died the 27th of December and was buried the 29th. Mother died the 30th and was buried the 1st of January. Jakob died the 3rd of January and was buried the 5th. Father lay down the 6th of January, died the 22nd  and was buried the 25th. You can imagine how we suffered. During the illness the cold was high. We had 22 degrees cold. In 5 ovens we had fire all the time. Fritz and Katharina had to lay in bed too, Katharina only for two days, but Fritz 3 weeks long, but not with the nervefever, he caught a cold. Noone was on his feet except me and Grethgen (Margarethe). We tried something and suffered. The children we sent to my parents in law, Stamm. I am married since the 2nd of July.  The 2nd of July we married and the 21st Philipp had to go away in war. He is still healthy and will come home soon, it seems so, the newspaper says it.

Dear brother. We all were happy if you came out (from NZ to H.-S.) that we can divide the things. We already received criticism from the people in Sülzen (H.-S.). You get less, compared to us, they say.  But we don´t want something, that belongs to you. Beginning with the time you married you receive the lease (rent) for 4 Morgen (field= 10000 square meter). When you went away we we bought a lot of field. We still have to pay for that 4000 fl. to the factory. Hannes bought from Peter Obenauer the year before 8 Morgen field. The money we borrowed with 2 ½ % from the factory and payed then for the field. If that wouldn´t be, we were ready with paying. We now have 59-60 Morgen field together. In the ground mine there must be digged, the money comes in addition, everybody from us must get the same part like the next. If you were here!! We… Fritz… make adult. Grethgen has the notary authorisation, which you left here, that was first given to father and Johannes. She does not want to do anything on her own, she wants not act without you. If that weren´t we would have closed (the ground mine?) and that woul have cost a lot of money.We want to keep everything together, until we have the message from you, whether you come. That would be dear, if you achieve our desire. If you should not come, write us soon, what we shall do. You could come with your wife and your children, we could be then happy together once more again. If you go then, I come with you. If you stay here I must stay too.

We want to have a monument for father, mother, Hannes and Jakob. They all lie beside each other in a row. How sad is the time for us. 4 die in (since) 4 weeks, that is sad, all 4 because of nervefever and typhus illness. The war already cost many lives and is guilty (reason) that we have this harm.  Christoph Umstadt did not come back from the war, from the battle of Metz. Leonhard Goldschmied died in Saarbrücken, he was in the war too. Christoph Umstadt was shot threw his head, he was dead at once.

When you write please tell me, whether you received the cloth, shirts and skirts from the Kindenheimer.  Dear brother: If you should not come, write us, what we shall do with your fields. Shall we sell it or lease it. How you want it. It makes no difference to us. We would prefere you come. Something I want to tell you about our cousin Dörrschuck. He digs ground too, beside us in Neiweg, where we have the field from Mrs. Schiffmann. He is angry with us since 2 years now. Hannes wanted to buy his field some day and offered 5000 fl. Cousin Dörrschuck said he tried to cheat him. He now began to dig for himself and had a very bad luck (accident). Dry (without alcohol) he isn´t the whole day. His ground is 40-45 (12 meters) feet deep in the earth. Careless he worked with his workers. Avery bad accident happened and the ground came down in the mine. Johannes Martin,17 years old and Philipp Schmid, 15 years old, died under the the ground (mud), in spring 1870, end of march. So it happened with cousin Dörrschuck. He does not come in our house. We ara glad, he doesn´t come. Drunk (completely) he was all the time when he came. We always had trouble with him.. I want to tell you, that our (brother in law?) did write you. Your sister in law said, your address changed. Now we send the letter to Peter Schneider, he can send you the letter.

Many greetings from the Velde,
 Fritz,  Mari, Katharina, and Baweth to you and your wife.
 We are now only 6 brothers and sisters left on earth and were 10.


Dear friend Peter! Be so kind and send the letter to our brother Karl. The bad luck touched us hardly.
Best greetings from us all
Baweth Stamm and not anymore Meng.






The Meng Letters - Letter from 1873

Letter to Karl and Elise Meng in New Zealand, from Hohen –Sülzen , 08-08-1873

Writers Philipp Stamm and wife Anna Barbara Stamm (nee Meng)

Brother and sisters of Karl Meng, mentioned in the letter

Mrs Velde or Greth = Margaretha Meng born 13-02-1836 (married to Mr ? Velde)
Baweht or Babette = Anna Barbara Meng born 04-04-1845 (married to Philipp Stamm)
Marie or Mari = Anna Maria Meng born 27-01-1850 (married to Jakob Umstadt)
Fritz = Friedrich Meng born 05-10-1855

Also mentioned:

Mr Umstadt = Jakob Umstadt, husband of Anna Maria Meng
Mr Velde or Felde = Mr ? Velde, husband of Margaretha Meng, unsure of his first name.
Keil = Mr Keil, local Hohen-Sulzen man, unsure of his first name


Brief von Philipp Stamm und Barbara Stamm, geborene Meng an Karl und Elise Meng in NZ

Seite 1

Hohensülzen, den 8. August 1873. 
Lieber Schwager und Schwägerin, 
wir haben Euren vom 2. März geschrieben mit größter Freude erhalten. Ich fragte immer Karl schreibt doch nicht einmal an uns er muss uns ganz vergessen haben. Ich glaubte der Velde wird uns recht eingelackt haben. Der Keil wird auch sein Möglichstes getan haben, wo du doch kein Gewicht darauf gelegt hast. Lieber Schwager, Du willst wissen, wie es mir im Krieg gegangen ist. Ich habe in diesem Krieg viel ausgehalten du kannst dir denken wenn man elf Monat in Feindesland ist und Frau und Kind zuhaus hat welchen Kummer und Sorge man tragen muss man darf gar nicht daran denken. da kam auch noch der Sterbefall dazu wenn ich da einen Brief bekommen habe darin heißt es der Hannes ist gestorben dann die Mutter dann der Jakob endlich auch noch der Vater, ich habe mit der Lust gar kein Brief muss mehr aufzumachen gehabt. Ich glaubte jedes mal es wäre jemand gestorben. Ich kam glücklig und gesund wieder zurück als ich acht Tage zu Haus war starb auch unser liebes Kind da ging der Kummer von neuem an.  

Seite 2
 
Bei der Belagerung von Metz war ich auch, die dauert 70 Tag. Ich war 20 Tag auf Sperrposten, durfte während der ganzen Zeit nicht abschnallen. Wir waren auf der Höhe von Schiessin ungefähr 1/4 Stund von den Franzosen. Du kannst dir denken, dass es sehr gefährlig war. Lieber Karl als wir in Darmstadt abzogen war jede Korbralschaft 22 bis 24 Mann stark als wir aber von Metz abzogen war Korbralschaft noch 8 bis 10 Mann stark jetzt kannst Du Dir denken wie es da hergegangen ist. Es kam aber nachher immer Verstärkung bis unsere Zahl wieder voll war. Bei der Belagerung von Metz waren beina eine 
halb Milion Menschen betheiligt da war alles so teuer dass bald nichts zu kaufen war. Ich und noch drei meiner Kameraden kauften uns einmahl ein Leib Brod und einen Schoben Brandwein für 8 fl 12 kr und habens gegessen und getrunken fürs Frühstück. Da hat einer 2 fl 3 kr verzehrt und hatten nichts mehr da gingen wir wieder mit hungrigem Munde auseinander. Lieber Schwager Krig das sind harte Zeiten ich habe mir manchmal gewünscht wenn ich nur in einem Schweinstall auf einem Arm voll Stroh liegen könnt ich wollte mich gern nicht beklagen. Wir haben 1/4 jahrlang meistens Regenwetter da war man die ...

Seite 3

...meiste zeit naß und dreckig man glaubt fast nicht daß ein Mann hätte können davon kommen ich war während des ganzen Feldzuges einmahl ein paar Tage unwohl da hatte ich das Fieber und edlige Plattern hatte ich an mir. Mein Bruder Konrad war auch mit im Feldzug kam aber nur mit bis nach Metz dort ist er krank geworden und ist wieder nach Haus gekommen später als er wieder gesund war mußte er wieder nach Frankreich da war es aber Frieden. Lieber Schwager die Freude kannst Du dir nicht denken als wir uns das erstemahl wieder einander sahen. Als es nun Friede war da bummelten wir noch drei monat noch in Frankreich herum da habe ich meine beste Tage gehabt ich kam auf Nachsugen meiner Frau drei Wochen früher nach Haus als die andern. Fritz hat gesagt er wolle dir aber einmal schreiben wie wir es ihm gemacht hätten weil wir ihm so krob behandelt haben als er aus der Fremd kam! 
Es grüßt Euch vielmahls Euer Schwager Philipp Stamm

Lieber Karl, ich schreibe dir später einen Brief. Von unserer Teilung ist viel zu schreiben. Die Greth die Mari und der Fritz sagen ich hätte Deine guten Hemden behalten und hätte Dir alte geschickt. Das weiß ich und unser Herrgott der alles weiß, daß ich von Deinen Hemden, die dir zum Theil kommen keins habe, es waren 10.

Seite 4 

Als ich aus dem Krig zurück kam ging ich in deines Vaters Haus zu deinen Geschwistern da wurden mir immer schiefe Gesichter gemacht es wäre ihnen lieber gewesen wenn ich nicht gekommen wäre da hätte die Frau Felde und die Mari besser hausen können. Die Bawett und die Katharin und der Knecht die haben die Arbeit tun können nach denen ist nicht gefragt worden. Lieber Schwager du kannst dir keinen Begriff machen wies hergegangen ist wenn von 60 Morgen Feld nicht langt für den Haushalt zu führen und keine schlegte Ärnte gehabt das war nicht mehr zu ansehen als ich da
 war da ging das Ding sofort. Ich habe manch mahl wie man sagt das Maul verbrannt es hat aber nichts genutzt endlig habe ich es doch so weit gebracht dass Sache zur Theilung kommt da hat sich aber die Mari und Greth wie man sagt geputzt du wirst wissen was ich meine. Ich rechne den Verlust für meinen Theil noch mehr als zweihundert fl (Gulden). Die Greth und die Marie haben die Kasse geführt, ich durfte nichts fragen da heißt es gleich es geht dich nichts an, mich hatten sie weniger geacht als den Knecht ich lass doch immer noch den Mut nicht sinken ich dachts immer ... 

Seite  5 

.....es kommt auch wieder eine ander Zeit, die ist auch gekommen, die Felder wurden vertheilt. Die anderen Sachen versteigt die Häuser bekamen ich und der Fritz, ich habe das Haus neben dem Anheiter (Arnheiter) die Scheuer beim Schulhof und den halben Keller die ander helft hat der Herr Umstadt der Mari ihr Mann. Fritz hat das Haus neben Kring und den Garten. Als nun alles fertig war wurde der Fritz Geschäftsführer in der Erdkaute da ging es wie es kann kurtz und gut wie es bei Buben die sich selbst ziehen und von Niemand etwas ahnnehmen geht. In der Erdkaute ging es alle Tage schlegter die Fabrick hat endlig keine Erde mehr bekommen die musten ihr Geschäft liegen lassen die Arbeiter mussten einige Tagen aufhören zu arbeiten. Die Fabrik war in größter Verlegenheit. Da kam der Verwalter von der Fabrick, da sagte ich ihm wie unser Geschäft ging. Der Verwalter sagte er wolle uns das Geschäft abkaufen. Es war mir gleich recht Fritz sagte es dem Herrn Umstadt und schreibt auch gleig dem Felde. Verwalter hält sich einige Tage hier auf um den Handel abzuschließen. Wir haben für die Erdkaut 4000 fl. Verlangt das war dem Verwalter zu viel.

Seite 6

Da hat der uns 2700 Gulden und endlig 3000 Gulden geboten, da war es dem Herrn Umstadt recht und Velde auch aber mir nicht ich wollte immer 3500 Gulden haben Verwalter wollte immer nicht so viel davor geben und aus dem Handel ist dann nichts geworden. Ich fragte dann, wenn ihr den Acker für 3000 Gulden geben wollt, dann will ich ihn behalten. Da sagt der Herr Umstadt, wann Du 3500 Gulden geben willst, so kannst du ihn behalten. Ich sagte darauf, wir wollen die 500 Gulden noch teilen, er sagte nein, ich sagte dann, ich wollte mich über die Sache besinnen. Ich habe mir die Sache berechnet und sodann dass ich für 3500 noch etwas verdienen kann. Velde war fort, Umstadt hat die Order von Velde, den Handel mit mir abzuschließen. Als ich nun zum Herrn Umstadt kam und sagte ihm, dass ich  den Acker behalten wollte für 3500 Gulden sagt die Marie und ihr Mann für 3800 Gulden kannst Du das Geschäft haben. Da sagte ich, sie sollten mich am ... und ging fort. Später wurde der Handel mit der Fabrik abgeschlossen für 2700 Gulden, uns haben sie es nicht gegunth wenn wir etwas verdient hätten. Neun Hemden bestimmt dabei, wenn es nicht zwölf waren, viele Grüße an Deine Frau und Kinder, es grüßt dich Babette Stamm 
  
Seite 7

Lieber Schwager, ich will Dir jetzt noch einiges bemerken vom Fritz Fritz ging so lange die Erdkaute unser war bei uns in die Kost. Ich war immer an ihm er solle endweter ein Geschäft lernen oder zu dem Militär gehen. Er wollte von beiden keins. Lang schlafen und nichts arbeiten und gut leben das hat ihm immer am besten gefallen. Als nun die Erdkaute verkauft war war er noch einige Wochen im Geschäft da tauchte er auch nicht da wurde er fortgeschickt. Was jetzt Endlig hat er sich entschlossen das Bäckergeschäft zu lernen. Er kam nach Worms auf einen sehr guten Blatz da hat er in zwei Tagen ausgelehrnt mein Vater ging nachher  mit ihm nach Weißenheim am Sand zu meinem Onkel dort wolle er die Bäckerei erlernen dort hat er acht Tage gehalten jetzt kam er wieder nach Haus und wolte bei mir um die Kost arbeiten da hat ihn die Baweht fortgejagt. Er ging zum Herr Umstadt der hat ihn genommen. Der Herr Umstadt kann jetzt seinem Faulenz recht abwarden und schön sein Bier trinken. Lieber Karl du schreibst wenn wir nur bei dir wären da meinst es ging uns vielleicht besser als wie in Deutschland, es geht uns recht gut ich und meine liebe Frau leben recht einig und sind gesund das ist ein großer Reichthum. 




English Translation

Page1

Dear brother and sister-in-law, it was big joy to receive your letter from the second of March. I always asked myself, why Karl does not write, he must have forgotten us completely. I think Velde cheated us. I suppose Keil did help him. Dear brother-in-law, you want to know how the war was for me. I suffered a lot in this war.  You can imagine being eleven months in the country of the enemy; your wife and child are at home, you have a lot of grief you may not think about, then came the letter with the message Hannes [Johannes Meng, Karl’s brother] is dead then the mother [Maria Eva Dorrschuck] then Jakob [Jakob Meng, Karl’s brother] and lastly the father [Reichard Meng], I had no courage left to open a letter because I thought every time someone more could have died. I came back happy and healthy. When I was home eight days our beloved child died and grief began again.


 Page 2

I was at the siege of Metz that took 70 days. I stood guard for 20 days, was not allowed to take off cloth ["abschnallen" means to take off the belt]. We were near Schiessin about 1/4 of an hour away from the French. You may imagine how dangerous this was. Dear Karl when we left Darmstadt each "Korporalschaft" had 22- 24 men.  When we returned from Metz the "Korporalschaft" only had 8- 10 men, you may imagine how it was there. They always sent us new men until we were complete again. At the siege of Metz almost half a million humans fought, everything was so expensive that soon there was nothing to buy. I and 3 of my fellows bought one bread and a “Schoben” brandy (1/2 liter) for 8 Gulden 12 Kreuzer, and ate it and drank it for breakfast. One of us had to pay 2 Gulden 3 Kreuzer, had nothing left and went with a hungry mouth his way. Dear brother-in-law, war is a hard time. I sometimes wished I could lay in a pig stable having one arm full of straw, I would not complain then. We had 1/4 year almost in rainy weather.  There you were ....


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....most of the time wet and dirty, someone could not believe to survive. I was, during the siege, sick for a couple of days.  I had fever and a lot of pocks (something like that) on my body. My brother Konrad was with us in the campaign, but only reached Metz.  He became ill there, went back home again, and later when he was healthy he had to come to France again, but then there was peace. Dear brother-in-law you can not imagine the joy when we met the first time again. When there was peace we had to stay for three more months in France.  These were my best days and my wife succeeded that I could come back home three weeks earlier than the others. Fritz has said he wants to write to you how rude we treated him, when he came from abroad! [Abroad means from outside the village, i.e. somewhere local like Worms or Weißenheim am Sand]  

Dear Karl, I write you a letter later. About our sharing [sharing Reichard and Maria Eva Meng’s estate between the children] there is a lot to write about. Greth, Mari and Fritz say I would have kept your good shirts and sent you some old. That I know and our God (Lord), who knows everything that I took none of your shirts, which belonged to your part; there were 10. [Karl inherited shirts from his father which were very expensive in those days and the brother and sisters say that Babette took the new ones for her husband Philipp and posted only old ones to Karl.  Philipp says this is not true.]
Many greetings from your brother-in-law Philipp Stamm                                                  


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When I came back from the war I went to your father’s house and to your sisters’ and brother’s, there they made unfriendly faces to me, they would have preferred if I did not come, then Mrs. Felde [Velde] and Mari could do what they want, as they did before. Baweht (I think he writes about his wife Barbara) and Katharin and the servant they had to do the work.  Nobody took care for them. Dear brother-in-law you can not imagine how they must have worked that it was not enough to live from a 60 Morgen  field  [1 Morgen = 2500 square meters], having had no bad crop, someone could not watch, and it went on when I was there.  [Mari and Mrs Velde were lazy and didn’t work enough on the field like Baweht and Katharin, therefore they weren’t producing enough from the land and living as comfortably as they could have done]. I sometimes "burned my mouth" as we say, but that did not help. At least I succeeded that the whole thing was shared, then Mari and Greth cleaned themselves [the word "geputzt" means that the ladies put on their best clothes, dressed their hair, showed their best side...] you surely know what I mean. I count my loss for my part with more than 200 Gulden. Greth and Marie made the cash, I was not allowed to ask, they could say this is not your thing [because he is not a direct Meng descendant and shouldn’t have spoken to them about the laziness and unfairness he saw]. They took less care for me then for the servant, I do not lose my courage, I always thought...

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....it will come another time, and the time came, the fields were split [divided]. The other things were sold.  Me and Fritz received the houses. I received the house beside Anheiter [Arnheiter] [This was a Dörrschuck house, house number 80 or 81, both numbers do not exist anymore. The houses were between the Kindergarten (protestantic priest`s house and the large house from Dörrschuck, which already existed, was enlarged in 1879 and belonged to Hees before]. Mr Umstadt, the husband of Mari received the barn at the schoolyard and half of the cellar. Fritz received the house beside Kring and the garden. When everything was ready Fritz became manager of the Erdkaute [something like a ground mine.  The Meng’s had a sand and loam mine that was worth less than the clay mines in the area at that time]. Then it happened as it had to happen - to say it shortly – for boys who educate themselves and don't accept any advice from others. It didn't work any more with the ground mine, day by day it became worse and the factory couldn't get the material they needed, and the production stopped for a while; the workers stopped working for several days. The factory had big problems. The manager of the factory came and I asked him how the business works. The manager said, he wanted to buy the business (ground mine). I agreed at once. Fritz told Mr. Umstadt and wrote at once to Felde. Manager stood some days here to make the deal. We expected to get 4000 fl for the ground mine, the manager said that is too much.

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 Then he offered us 2700 Gulden (fl.) and later 3000 Gulden, that was o.k. for Mr. Umstadt and Velde but not for me.  I still wanted to receive 3500 Gulden.  The dealer did not want to give that much and the deal did not succeed. I asked if you want to give for the field  3000 Gulden, then I keep it. Mr. Umstadt says if you want to get 3500 Gulden so you may keep it.  I said then we could share the 500 Gulden, he said no, I said then I have to think about it. I thought about it and found out that I could make a profit by selling the field for 3500. Velde was away, Umstadt had the order from Velde to make the deal with me. When I came to Mr. Umstadt and told him I keep the field for 3500 Gulden, Marie and her husband said, you can make the deal for 3800 Gulden. Then I said kiss my..... and went away. Later the deal was made with the factory for 2700 Gulden.  They did not want us earning something [money]. 


Nine shirts definitely included, if they were not twelve, many greetings to your wife and children, greetings from Babette Stamm


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Dear brother in law, I want to tell you something more about Fritz. Fritz worked as long in the ground mine as it existed, and came for the meals to our place. I always told him to learn a job or to go to join the army. He didn't want either. Sleeping long, not working at all and living easy, that was what he liked all the time. When the ground mine was sold he worked there a couple of weeks longer but he couldn't make it, then they fired him. After all this he decided to learn to be a baker. He went to Worms to a nice place and stopped learning after 2 days there. After that father brought him to Weißenheim am Sand to his uncle, there he wanted to learn to be a baker, and there he endured 8 days.  Now he came back home and wanted to work for the food at my place, but Baweht threw him out. He went to Mr. Umstadt and he took him. Mr. Umstadt may now wait until he recognizes the lazy bone and that he enjoys drinking his beer. Dear Karl, you write if we could stay with you at your place, we probably could live better than in Germany.  We live well here, my dear wife and me, we agree, are healthy and that means richness.

The Meng Letters - Letter from 1877

Letter to Elise and Karl Meng in New Zealand from Friedelsheim, 01-07-1877

Writer Lenchen Ellenberger = Magdalena Ellenberger, Elise‘s sister


Brief an den Auswanderer Karl Meng NZ, aus Friedelsheim, 1. Juli 1877

Liebe Schwester und Schwager!

Endlich hast Du doch mal was von Dir hören lassen, u doch beklagst Du Dich noch dabei, dass wir nichts von uns hören lassen.
Ich habe schon etliche mal an dich geschrieben aber noch nie Antwort darauf bekommen auch hab ich dir mein Bild geschickt, ich weiß aber nicht hast du es erhalten oder nicht.
Auch dießmal will ich dir unseren kleinen Liebling einlegen, bitte aber dann Antwort ob du es erhalten oder nicht.  Laisers Mädchen aus Amerika schreiben so fleißig die wissen alles was bei ihm vorgeht, auch das was in Deutschland vorgeht, wenn aber jemand von uns

Siete 2

 gefragt wird kann es keine Antwort geben blos von Bruder Jakob u. David.
Bei uns geht es gut soweit wir sind alle gesund bis auf Mari die ist Leberleidend und aber wieder schlimmer.  Vater ist recht munter hat er öfters mit abweichen zu thun, auch sieht er sehr schlecht, er hat den grauen Star an den Augen es kann aber Obrirt werden, wenn es zeitig ist.
Bruder Adolph ist mit Maria Bender von Göllheim verheirathet  und hat einen kleinen lieben munderen Springer. Er heißt Heinrich Jakob wird bis September 14 Wochen alt. Das Bender Johannes verheirathet ist werdet ihr wohl wissen Er hat 2 Kinder Jakob und Babette. Jakob ist Vaters Liebling überhaupt unser aller besonders aber mein, nach seinen Eltern fragt er nicht wenn er nur mich hat er sagt ich soll mir eine Ketze flicken und auf den Rücken hänken

Siete 3

 dass ich ihn immer bei mir habe.
Er wird bis 22 Juli 3 Jahr alt, ist sehr munder auch manchmal sehr bös, er  Vater viel von seiner Zeit ab, die er aber sehr viel müssig zu bringen muß da er nicht viel lesen und schreiben kann wir müssen ihm viel vorlesen dass ihm die Zeit nicht so lang wird.  Bruder Abraham hat sich vor etlichen Jahren ein Haus gekauft wobei Tante Ella und einen Laden eingerichtet er geht sehr gut und Schwester Babette ist bei ihm.  Peter ist in Ramsen bei Krebiel in der Mühl. Es gefällt ihm sehr gut auch steht er eben auf Freiersfüssen ich hoffe nächstmal mehr darüber zu schreiben.  Schwester Mari ist eben daheim, weil sie nicht viel tun kann und hat sich eine Strickschule angefangen.

Linker Rand S.3: Bitte liebe Schwester laß diesmal nicht so lang auf dich warten ich meine wenn man will kann man viel. Ich hätte dir noch manches zu schreiben doch das kann ich auch nächst mal. Bitte bitte laß nicht so lang auf dich warten. Es grüßt dich deine Schwester  Lenchen Ellenberger

Siete 4

Wir haben dieses Jahr einen guten Winter gehabt, aber am Frühjahr als es warm werden sollte wurde es kalt. Jetzt haben wir eine furchtbare Hitze. Vor 14 Tagen haben wir ein so schweres Gewitter, welches in Forst, Deidesheim, Wachenheim sehr viel Schaden gethan hat, auch ein Haus hat es mitgenommen. Bei niedrigen Wohnungen stand das Wasser den Fenstern gleich im Zimmer und auf der Straß. Auch bei uns hat das Wasser Schaden gethan. Die Hofleuthe hatten Wassersnot. Der ganze Hof war wieder unter, unten an der Scheuer und haben 3 Löcher auf die Straß gehaun, dass das Wasser abfluß bekam.
Die Schweine mussten sie aus den Ställen thun die Brunnen sind übergelaufen. Der ganze Zwenger war unten bis über der Bauer Lisel ihr Haus.

Linker Rand S. 4
Ich muß mit meinem Schreiben schließen, da Mari noch einige Zeilen einlegen will, sonst wird der Brief zu dick, da ich dir doch unser Kleinen einlegen will.   L.E.


English Translation

Dear sister and brother in law!


At long last you let something hear about you. You bemoan that we do not let something hear from us. I wrote several times to you, but I never received an answer. I sent you a photo, but do not know, whether you received it or not. This time I want to put (a photo) from our small darling (in the letter), please tell me, you received, or not.

Laiser`s girls from America write so busily. They know everything that happens with him and what happens in Germany. If someone from us would be asked, there is no (chance to) answer, except about brother Jakob and David.

At our place everything is all right, only Mari has a liver disease, which becomes worse.  Father is rather animated but has often diarrhoea ( the German word “abweichen” I could not understand, that means something completely different today: depart or deviate). He can see only bad, he has a cataract, that can be operated, if we are fast.

Brother Adolph is married to Maria Bender from Göllheim and has a small awake jumper (springer). His name is Heinrich Jakob and is going to be 14 weeks old in September.  We suppose, you already know that Johannes Bender is married. He has two children, Jakob and Babette. Jakob is father`s  and  everybody`s darling, especially mine. He does not ask for his parents, as long he ( has me) is together with me and says I shall tailor a “Ketze” (old word for a rucksack/ back pack to put kids in and carry them) and hang him on my back, that he is always with me. He is going to be 3 years old the 22nd of July. He is awake (jolly) and sometimes bad and takes a lot of father`s time, which is hard for him (father) because he can not read and write good. Therefore we must read out for him, that he is not bored.

Brother Abraham bought a house several years ago (at or close to?) Aunt Ella, has a shop that works well, sister Babette is with him. Peter is (works) in Ramsen in the mill of Krebiel (a Mennonite name!). He likes it there and he wants to marry, I hope I can write about next time.  Sister Mari stays home, because she can not do much. She began with a knitting school (teaching children, how to knit).

Left border page 3: Please dear sister, don`t let us wait so long this time, I think if someone wants, he can do much. I could write you a lot more, but I`ll do the next time. Please don`t let (us) wait so long (for you). Regards from yours sister Lenchen Ellenberger

We have had a good winter this year, but in spring, when it should become warm it became cold. Now we have a terrible heat. 14 days ago we hat such a badly tempest, which damaged a lot in Forst, Deidesheim, Wachenheim, it took even a house (with the flood). In basely apartments the water went in and and was as high as windows in the rooms and the street. In our place the water destructed things too. The people, who lived in the yard, had emergency because of the water. The whole yard was under water at the barn, therefore they carved (hewn) 3 holes in the street, so that the water could flow.

The pigs we had to put out of the stables, the springs were flooding. The whole “Zwenger” (??) was down up of the house of Bauer Lisel. (the last sentence, I can not understand, we have the word “Zwinger” today, that is a place, where the dogs come in).

I must finish the letter, because Mari wants to write something, otherwise the letter becomes too thick, because I want to put in our small (a photo of the small).     L.E.



The Meng Letters - Letter from 1879

Letter to Karl Meng and children in New Zealand from Friedelsheim, 06-07-1879

Writer Maria Ellenberger, Karl Meng‘s Sister-in-law


Brief von Maria Ellenberger aus Friedelsheim, an Karl Meng in NZ
1879


Lieber Schwager und Kinder!
Die traurige Nachricht von dem schnellen Hinscheiden unserer lieben Schwester, Deiner lieben Frau, berührte uns sehr schmerzlich. Um so schmerzlicher noch da Du lieber Schwager nicht einmal bei ihr sein konntest in ihrer letzten Stunde, oh wie hart ist das, wenn man einander gesund verlässt und so einander wieder finden muss, wenn wir keine Hoffnung hätten, uns einst wieder zu treffen in der jenseitigen Heimath, ich glaube gewiss annehmen zu dürfen, dass sie selig im Herrn entschlafen ist. Wie ich aus Deinem Briefe schließe, so hat sie auch nicht versäumt ihre Kinder zu dem hin zuführen, der unser aller Heiland ist, der ja selbst den Kindern seinen Segen verheißen hat, führe und leite sie auch auf diesem Wege fort, denn das ist der einzige Weg der uns zum wahren Leben führt, nur durch ihn können wir selig werden. Du schreibst, dass Du selber noch nicht weißt wie nun was Du anfangen sollst, das glaube ich Dir von Herzen gern. Auch will ich dir sagen, bleibe wie Du bist, das musst Du am besten, wenn man freilich voraus wüsste, dass die Kinder eine gute Mutter bekämen, so wäre es vielleicht besser, dass Du Dich wieder verheirathest, das musst Du am besten wissen, des bin ich überzeugt, dass Du nur Deinen Kindern ihr bestes Wohl willst und suchst. Das kannst Du Deiner Frau nicht thun, dass Du Deine Kinder leichtfertig preis gibst. Das dachten wir nicht als unser Vater starb, dass Schwester Elise die erste nun so bald folgen würde ich habe es aber geahnt, doch konnte ich mir nicht denken wer das sein wird ich hatte in selber Zeit immer eine solche innerliche Unruhe die ich mir nicht erklären konnte, als der Brief kam wurde es mir klar, ich kann fast darauf gehen wenn ich eine bange beklemmende Anhung habe dass was besonderes vorfällt.
Ihr habt meinen Brief nach dem Tode der Elise erst erhalten, dass unser l. Vater gestorben, das hat sie nicht mehr hier in dieser Welt erfahren dürfen, drüben aber werden sie sich miteinander freuen und gefreut haben, jetzt sind 5 von unserer Familie uns voraus gegangen, und haben uns den Weg bereiten zu unserem Gott und  Heiland, so Gott will werden wir uns einst alle wieder vereinigen droben im Himmel, der Herr gebe uns seinen Heiligen Geist und Segen dazu Amen.

Lieber Schwager bitte sei Bruder Jakob auch jetzt  Bruder und Schwager wie du es bisher warst, daß Elise es nicht haben konnte, wenn du zanktest mit ihm, kann ich ihr nicht verargen, denn sie war so weit getrennt von ihren anderen Geschwistern und Eltern und hatte nur den einen Bruder in ihrer Nähe, dass sie da so viel als möglich im Friede mit ihm leben wollte ist ganz selbstverständlich. Wäre es nicht so weit und ich nicht schon so alt, so käme ich zu Dir und führte dir die Haushaltung aber so geht’s nicht mehr, wenn du aber nach Deutschland kommen willst mit den Kindern so seid ihr uns herzlich will (kommen) gefällt es dir nicht mehr so kannst du ja später wieder nach Neuseeland gehen wenn deine Kinder groß sind. Deine Geschwister würden sich gewiß auch freuen. Der Pfarrer von unserer neuen Deutschen Gemeinde bediente bei Euch, hat uns bis jetzt noch nicht besucht und auch noch nichts von sich hören lassen. Schreibe mir im nächsten Brief, wie er heißt und wo er zu Hause ist.

Schreibe mir nur öfters wie es dir und den lieben Kindern geht, sage ihnen dass sie in Deutschland auch noch Tanten haben die an sie denken und für sie beten. Auch werde ich ihnen ein Büchlein schicken (wenn es nicht zu theuer kommt) wo Erlebnisse von ihrem Großvater darin stehen auch Bruder Jakob eins, Bilder aus dem Pilgerleben ist der Tittel. Habt ihr schöne Blumen bei euch die man in Deutschland nicht hat, bitte und schicke mir etwas Samen in einem Brief, Bruder David hat uns schon viel aus Gavestone (Texas) geschickt, sehr schöne Sachen dabei. Von eurem wilden Flachs möchte ich einige Samenkörner haben. Habt ihr auch einen Garten bei eurem Haus, ist euer Haus ein Steinhaus oder Holzhaus und wasem. Euer Vieh ist auch das ganze Jahr im Freien oder doch nicht, verkauft ihr den Butter, was bekommt ihr fürs Pfund, wenn ihr die Milch verkauft was bekommt ihr da für die Maas oder Schoppen, wie ihr sie verkauft. Hier kostet das Pfund 1 M (Mark) oder 35 Kreuzer, der Schoppen Milch 6 Pfennig oder 2 Kreuzer.
Ich und Schwester Lenchen, die Älteste und die Jüngste Schwester sind jetzt noch allein im Eltern Haus respektive Pfarrhaus, so lang als sie uns wohnen lassen, das wissen wir aber nicht wie lange das noch wärt, dann müssen wir uns nach einer anderen Wohnung umsehen. Was ist doch das Menschenleben ein Quer- und Kreuzgang und doch bedenkt man es so wenig wie ernst und schwerwiegend dieser Schritt vom Leben zum Tode ist, was macht der Mensch so viel Getöse aus sich und ist doch nur ein so kurzer Schritt oder Spann das Menschenleben. Schreibe mir bald wieder lasse mich nicht so lang warten wie es euch geht. Viele herzliche Grüße von Allen Geschwistern, Schwäger und Schwägerinnen.
Wir nehmen alle innigsten antheil an deinem schmerzlichen Verlust deiner lieben Frau. Auch von mir und Schwester Lenchen nimm die herzlichsten Grüße für dich und die lieben Kinder. Rufe ihnen ihre Mutter so oft als möglich ins Gedächtnis zurück, dass sie sie nicht vergessen, dass sie sich ihrer oft in Liebe erinnern,


Deine treue Schwägerin

Maria Ellenberger


English Translation

Dear brother in law and children!

The sad news about the fast passing (death) of our dear sister, your dear wife, touched us bitter. Even more dolorous it is, because you couldn't be with her in her last hour, dear brother in law. Oh how hard is that leaving each other healthy, and then meet again like this. If we had no hope, that we may meet in the afterlife: I am sure she slept in (died) blessed in god.

In your letter I can read, that she did not fail to lead her children to the one, who is our redeemer, who gave and promised his mercy to the children. Go on leading them this way, because this is the onliest way to true life, only threw this (way) we become blessed.  

You write, you don`t know yet what to do, I can believe that (in my heart). I want to tell you, remain as you are, you must know best, if someone knew in advance that the children could get a good mother, then it would be probably better, that you marry again. You must know best, I am persuaded that that you only want and look for the best well-being for your children. You can`t do that to your wife, that you give up (not care) about your children.

When father died we couldn`t think that Elise could be the first following him so soon. I had a clue, but couldn`t think about who could follow. This time I had such an inner agitation, which I could not understand. When the letter came I understood why, I can be sure, whenever I have a foreboding, something special happens.

You received our letter after the death of Elise. She wasn´t told on earth about the death of our father. In the afterlife they will meet and be happy. Five from the family now went (died) and afford the way to our god and redeemer. If god wants we all be united some day in heaven, god give us his holy spirit and mercy, Amen.

Dear brother in law, please be a brother and a brother in law, like you were in the past….because she was so far apart from her sisters and brothers and only had this one brother, that she wanted to live in peace with him is self- evident.

If it wasn`t so far and I weren`t so old I would come and do the housekeeping for you, but that doesn`t work. If you want to come to Germany with the kids, you are welcome. If you don`t like it here anymore, you could go back to NZ, when your kids are grown up. Your sisters and brothers surely would be happy too. The priest of our new German community served (worked) for you. He did not visit us yet and did not let something hear (took no contact). Tell me in your next letter, what his name is and where he has his home. 

Please write more often to me, how you and the kids are, tell them, they have aunts in Germany, who keep them in their mind and pray for them. I want to send them a small book (if it is not too expensive), where happenings of their grandfather are written in and one about Jakob, the title is Pictures of Pilgrim life.

Do you have nice flowers, which we don`t have in Germany, then send us some seeds in a letter. Brother David sent us already some from Gavestone (Galveston, Texas - is spelt wrong), were nice things. I would like to have some seeds of your wild flax. Do you have a garden at your house, is your house a stone house or a wood house and do you have grass around (the German word “wasem” does not exist, it means grass or a meadow). Your cattle is outdoor the whole year, or not? Do you sell your butter, how much you get for a pound? When you sell milk, how much you get for a  Maas or Schoppen (one litre, or half litre)?  Here a pound (butter) costs 1 Mark or 35 Kreuzer, the Schoppen (half litre) milk costs 6 Pfennig or 2 Kreuzer.

I and sister Lenchen, the eldest and the youngest sister are now alone in our parents house, which is the vicarage, we live there as long as they let us live there, we don`t know how long that will be, then we have to look for another place to live. Life is a cross and cloister and we think so little how grave and serious this step from life to death is. This step from life to death is such a short step and interval, but people make such a noisiness about.. the human life. Please write soon again, don`t let me wait how you are. Best greetings from all sisters and brothers, brothers in law and sisters in law. …heartfelt part on your dolorous bereavement of you dear wife. Take the heartfelt greetings from me and Lenchen for you and your children. Remember them (they shall keep in memory) for their mother as often as possible, that they don`t forget about her, and remember her in love. Yours faithfully sister in law   Maria Ellenberger




Wednesday, 21 November 2018

Amazing Photo Discoveries!

In the past couple of years I have discovered who are in old photos I own.  This is always extremely exciting.

A photo I owned, I suspected it might be one of the three Meng girls who were born in the 1870s, but I didn't know which one.  I found the Jack Baker album a few years ago on the Internet, on one of my favourite historic photo blogs where there was a definite photo of Kate Meng - .  Kate and her sister Mary were friends with Clara Harris who also lived in Ohoka.  They must have swapped a lot of photos.

Kate Meng is in a window with lots of beads around her neck.  She has the same look on her face as all her other photos.  A very distinctive face.



Then I realised that I had a similar photo in my album but of a girl with her hair more out.  It was Kate's little sister Emma Meng - I could now see the resemblance.  This was very exciting as I could now name the girl in the photo.  They have been dressed in the same dress with the same beads around their necks.


It is photos like these that have inspired my own photography.  I love dressing up girls and boys for photos.  Often people don't have their own fashionable clothing or old fashioned gown.  Just like these girls, they had to borrow some clothing for the photo instead of wearing their everyday dresses for school and farm life.  Check out my website for my own modern day take on classic photos.